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Von Hund und Herrl, von Anziehung und Achtsamkeit

Heute möchte ich euch gerne meine Hündin Cassy vorstellen 🙂
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Sie ist was ganz besonders – und natürlich behauptet das so gut wie jeder Hundebesitzer von seinem Liebling.
Von Cassy behaupten das aber auch sehr viele Leute, die uns begegnen. Sie kann nämlich eine Freude zeigen – jemanden anlachen, wie man es von Hunden normalerweise nicht kennt. Sie kann wirklich eine Mimik zeigen, die wie lachen ausschaut.  Leider habe ich das noch nie fotografiert.

Mittlerweile ist sie in einem sehr weisen Alter von 10 Jahren und es ist erstaunlich, welche Gemeinsamkeiten sich die letzten Jahre so eröffnet haben und auch, welch Lehrmeister sie so oft für mich ist.

Sie zeigt mir sehr schnell, wenn ich nicht fokussiert bin, mir inneren Druck mache und es eilig habe, weil ich eben noch dies oder das erledigen möchte. Genau da lässt sie sich ausgiebig Zeit, beginnt zu grasen usw. – und sobald es mir bewußt ist und ich wieder im hier und jetzt bin – den Blick auf die Schönheit in mir und um mich – dann geht’s wieder fröhlich voran.

Anziehung: Auch interessant zu beobachten, wie sie auf Menschen reagiert. Manche ignoriert sie, bei manchen macht sie einen weiten Bogen herum und andere wiederum beschenkt sie mit ihrer vollen Aufmerksamkeit und dann gibt’s manche, da zeigt sie eben diese angesprochene Freude und der ganze Hund lacht. Sehr schön auch, hineinzuspüren was diese unterschiedlichen Menschen ausstrahlen und Cassy eben so oder so reagieren lässt.
Der Hund passt sich sehr der Schwingung seines Besitzers an – und so fühlt er sich auch bei Menschen, die eine ähnliche Energie wie sein „Herrl“ aussendet, am wohlsten – da eben hingezogen. Und so manchmal ist da eine Botschaft für mich dabei, die entgegenkommenden Leute im vorbeigehen im Herzen zu berühren und den Tag zu erhellen – und es tut mir gut.

Achtsamkeit: Leider fällt mir bei anderen Hundebesitzern die fehlende Achtsamkeit gegenüber anderen Leuten sehr auf. Gerade bei Hunden gibt es bei Leuten große Unterschiede – die einen mögen oder lieben die Hunde und die anderen meiden oder lehnen sie ab – aus welchem Grund auch immer.
Aber Großteils liegt das nicht an den Hunden sondern an ihren Besitzern (die man erziehen müsste).
Meine Cassy darf großteils frei laufen – aber es ist für mich selbstverständlich, dass ich vorausschaue und wenn eine Mutter mit Kind entgegenkommt, dass ich sie zu mir hole oder anmache. Genauso bei Radfahrern, Leuten die eher ausweichen usw.

Es ist für mich unverständlich, wenn der kleine Schoßhund laut kläffend auf Leute zurennt und der Besitzer dann mit dem Hund schimpft aber dieses Verhalten nicht abstellt. Wenn Hundebesitzer zusammenstehen, plaudern und Leute großräumig ausweisen müssen und vielleicht von einem Rudel Hunde eingekreist werden oder wenn Radfahrer nicht wissen, wohin sie ausweichen sollen…

So wünsche ich allen Hundebesitzern viel Freude mit ihrem Liebling und das nötige Verständnis und die Achtsamkeit der Umgebung – für ein neues Miteinander 🙂

Herzlichst



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