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Die heutige Jugend…

Kennst du auch solche Gespräche, wo über die heute Jugend hergezogen wird?

Wo lamentiert wird über das heutige Komasaufen, Stänkereien, Beschädigungen, kein Benehmen, mangelnde Hilfsbereitschaft usw.
Beim morgendlichen Spaziergang wenn sich zwei Damen lautstark unterhalten über die heutige Jugend, weil eine leere Flasche herumliegt und aber selbst nur wenige Meter weiter achtlos ein Papiertaschentuch am Wegesrand entsorgt.

Wenn Jugendliche sich wo versammeln und Spaß haben – und Passanten schon Unheil heraufbeschwören, was wohl am nächsten Tag so alles kaputt sein wird…

Früher – ja früher, da war alles anders. War es deshalb besser?  Wie war es bei dir?

Also wenn ich meine Jugendzeit betrachte: Ab 14 ging’s los mit Partys – zunächst in Baumhütten oder im 1. Stock meiner Oma.
Alkohol trinken bis zum Kotzen war normal. Und das jeden Freitag und Samstag
Geraucht hat sowieso jeder – zumindest kann ich mich an niemanden erinnern, der nicht geraucht hat.
Ab 16 durften wir dann offiziell „fortgehen“ – und Feste wurden so gut wie alle konsumiert. Und eine zünftige Schlägerei im Bierzelt oder Bar wurde jedes Wochenende beobachtet.
Moralaposteln waren wir zu dieser Zeit auch keine – so manche Knutscherei und mehr in einem versteckten Plätzchen in der Schule oder gar in öffentlichen Plätzen…
Autofahrten ohne Führerschein, oftmals nicht mehr nüchtern – an Geschwindigkeitsbeschränkungen hat sich sowieso niemand gehalten – ich schon gar nicht…

Gottseidank hatte ich damals eine ganze Kompanie von geistigen Helferlein – heutzutage wäre ich von der Gesellschaft sofort abgestempelt. Vielleicht verteidige ich deshalb sooft die heutige Jugend und begegne ihnen anders – offen.

Viele Aktionen von Jugendlichen sind geprägt von einem emotionalen Hilfeschrei, haben niemandem zum Anlehnen oder
vermissen Grenzen, die ihnen Sicherheit geben.

Eine Bitte:
Erschaffen wir doch gemeinsam ein neues Bewußtsein – ein Feld des Miteinander – wo wir das Göttliche in jedem fördern.
Schenke doch bewusst allen jungen Leuten, die dir die nächste Woche begegnen, ein Lächeln und segne sie innerlich im vorbeigehen und wünsche ihnen einen wunderschönen Tag.
Wenn du Situationen bemerkst, wo etwas vor kurzem beschädigt wurde – oder wo du so was beobachtet hast.
Ziehe dich für einige Minuten zurück, gehe in die Ruhe – und baue eine Verbindung mit dem oder die Verursachern auf – nimm sie geistig in den Arm und dann beginne Vergebungsarbeit mit Ho’oponopono – sprich innerlich oder noch besser laut –
Ich grüße das Göttliche in dir – Es tut mir leid – bitte verzeih mir – ich verzeihe mir – ich segne und ich liebe dich – ich liebe mich – danke.
Sprich das mehrmals und löse die ganze Aggression und Wut aus deinem Partner

DANKE

Du wirst sehen, es geht dir gut dabei – und du hast zusätzlich eine wunderbare Heilarbeit gemacht.

Herzliche Umarmung



2 Reaktionen

  • Klaudia
    22. September 2013 um 22:14

    Lieber Herwig, danke für diesen Blog … finde ich so wertvoll! Ich hab einen sehr guten Draht zu Jugendlichen und kann dir nur zustimmen. Sie brauchen unser Verständnis und unsere Akzeptanz und gleichzeitig sehnen sie sich nach Grenzen, die wir ihnen respektvoll zeigen dürfen. Danke von ♥!

  • 19. Oktober 2013 um 13:56

    Lieber Herwig,
    ich bin deiner Meinung! Wir waren auch keine Klosterschüler 🙂 und meine Schutzengerln hatten ganz schön viel zu tun.
    Herzliche Grüße
    Karin

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